September 2011 – Dinslaken31. LepramarschZum 31.Mal machten sich die Dinslakener, so Kinder, wie auch Erwachsene, auf den Weg, um über die Lepra Bürger der Stadt zu informieren. Handzettel mit Infos verteilten die Kinder sehr eifrig. Alle Beteiligten des Lepramarsches hatten viel Spaß und Freude!
September 2011 – Russland
Es war für mich eine außergewöhnliche Reise! Dieses Leprazentrum war mir gut bekannt! Seit einigen Jahren bin ich hier recht oft zu Gast, sogar ein Ehrenmitglied des Instituts. Außergewöhnlich für mich war die Tatsache, dass ich hierher nicht alleine ankam. Zwei Dinslakener waren dabei, sogar der Pastor unserer Kirchengemeinde, Theo van Doornick, der erste Priester aus Dinslaken, der sich nicht gescheut hat, Leprakranke zu besuchen und sie zu berühren. Die Anwesenheit des DAHW-Geschäftsführers, Herrn Burkard Kömm aus Würzburg, bestätigte, dass auch die Deutsche Lepra- u. Tuberkulosehilfe e.V., deren Mitglied ich seit Jahren bin, mir in Lepra-Angelegenheiten den Rücken stärkt. Die Internationale Leprakonferenz in Astrakhan mit 35 Teilnehmern aus 10 Ländern gab uns erneut zum Ausdruck, dass der Kampf mit der Lepra nur international, Hand in Hand, gelingen wird. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass die Lepraärzte, die aus zerstrittenen, ja sogar gegenseitig verhassten Ländern ankamen, in Astrakhan freudevoll sich umarmten, sich gegenseitig Hilfe leisteten und Freundschaften miteinander pflegen.
Auch die Freude der Leprakranken war sichtbar. Schließlich standen sie im Mittelpunkt der Konferenz.
Meine persönliche Sorge im Bezug auf die Lepraarbeit ist die Suche nach neuen Leprafällen. Jeder Einzelne muss so schnell wie möglich gefunden werden um:
August 2011 – UkraineZwei Objekte in Bobrowka müssen dringend renoviert werden:
Die Arbeiten selbst werden im laufe des Jahres unentgeltlich für Bobrowka, mit Hilfe der EU ausgeführt. Juli 2011 – Turkmenistan
In Ashgabat, Turkmenistan, fand vom 21. – 23. Juli 2011 die „Internationale Gesundheitskonferenz“ (
International Conference of Health) statt. Im Anschluss an meine Ausführungen wurden die konkreten Möglichkeiten zur Bekämpfung der Lepra mit Dermatologen der dortigen Kliniken, mit Vertretern des Gesundheitsministeriums und der WHO analysiert. Die Aufklärung und Schulung der Ärzte im Hinblick auf das Erkennen der vorhandenen, aber noch nicht gefundenen Leprakranken ist von größter Bedeutung zur Verhinderung der Leprainfektion. Übrigens war dies nach 13 Jahren mein zweiter Aufenthalt in Turkmenistan.
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Juni 2011 – KasachstanVom 2. bis 3.Juni 2011 fand in Astana, der neuen Hauptstadt Kasachstans, der II. Eurasische Dermatologen-Kongress
statt. Im Rahmen dieser internationalen Veranstaltung, laut Vereinbarungen mit Frau Prof. Batpenova, der Leiterin
der kasachischen Dermatologen, wurde mir gestattet, eine ausführliche Präsentation der aktuellen
Situation der Lepra, samt der Klinik, Diagnostik, Therapie und Forschung, gemeinsam mit dem Direktor des
Lepra-Forschungs-Instituts Astrakhan, Russland, vorzustellen.
Mai 2011 – Weißrussland
Da in den benachbarten Ländern weiterhin die Lepra vorkommt, vereinbarte ich mit dem Direktor der Poliklinik, ein Lepra-Symposium für das Jahr 2012 vorzubereiten.
August 2010 - Georgien
Die Fortsetzung dieser Gespräche fand im Nationalen Zentrum zur Seuchenkontrolle statt. Der Vizedirektor des Zentrums, Herr Shota Tsanava, informierte aus seiner Sicht über die Seuchenproblematik. Wir haben uns zu dtritt entschlossen, vorerst Lepraschulungen für Dermatologen des Landes zu organisieren und anschließend die Leprakontaktpersonen ausfindig zu machen.
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