Ziele meiner Arbeit in Ländern der ehemaligen Sowjetunion


Aufgrund statistischer Erhebungen, nach denen 75% der Leprakranken weltweit in Südostasien leben, war es für mich sehr wahrscheinlich, in den ehemaligen Ländern der Sowjetunion leprakranke Menschen zu finden. So nahm ich mir vor, diese Länder zu bereisen und das Vorkommen der Lepra zu untersuchen.

Es gab dazu allerdings keine konkreten Informationen, auch nicht von Seiten der WHO.


Ziele meiner Arbeit:

Ziel meiner Reisen waren persönliche Kontakte zu den Leprakranken und dem Personal der Leprosorien, Erforschung der Situation der Leprakranken vor Ort und die Versorgung der Patienten mit Medikamenten und allgemeinen Hilfsmitteln.


Transportaktionen (der letzte Transport fand am 01.04.2000 statt) hatten das Ziel, eine zusätzlich fokussierte Versorgung der Leprakranken zu sichern.


Einladungen an russische Lepra-Ärzten haben bis heute das Ziel, den wissenschaftlichen Austausch im Hansen Institut (Lepra Institut) in Würzburg zu vertiefen. Zusätzlich ist nun eine kontinuierliche Hilfe durch die Herstellung der Verbindung mit dem DAHW, dem weltweit größten Lepra Hilfswerk, für die Leprakranken gesichert.

In den Jahren von 1990 bis 2000 gelang es mir, Standorte der Leprakranken in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ausfindig zu machen und die Leprakranken zu besuchen.