Liebe Brüder und Schwestern im Glauben,

Liebe Freunde der Leprakranken,

Schon seit fast 40 Jahren befassen wir uns mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Sie sind verlassen, oft auch ausgestoßen. Sie sind an die Mitmenschen vollkommen angewiesen, aber die Mitmenschen gehen an ihnen gleichgültig vorbei.

Ihre Hilflosigkeit berührt mich zutiefst

Ich denke oft an das Bibelzitat: „Was du dem Geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan“. Denn - sind die Leprakranken nicht auch unsere Brüder?

Es ist die Aufgabe eines Arztes auf die Leprakranken zuzugehen, sie in Schutz zu nehmen, sie behandeln, aufklären und so ihr Leben erneut menschlich zu gestalten.

Dieser Aufgabe habe ich mich gestellt.

Und so ist die Lepra u. TB-Hilfe in Dinslaken eine Bewegung deren Ziel ist, den Ärmsten der Armen in der Welt Hilfe zu leisten.

Weltweit gibt es 3 große Seuchen:

  • die Lepra
  • die TB
  • und AIDS

Wir befassen uns mit den bakteriellen Seuchen – mit Lepra u TB.

Wo ist unsere Stadt präsent?

In ganz Indien, auf der Fläche der ehemaligen SU- es sind seit dem Jahre 1990 – 16 eigenständige Länder und diese Länder decken 1/6 der bewohnten Erdoberfläche. Wir befassen uns auch mit dem Grenzgebiet Afghanistan.

In Afrika mit Uganda und vor einigen Jahren auch mit Paraquay –der Hauptstadt Asunction in Südamerika.

Wie ist das möglich?

Wie gelingt es uns? Wir haben in jedem Land in welchen wir präsent sind Kontaktpersonen.

Weiter– wir sind vernetzt:

  • mit der WHO – mit deren Zentrale Stelle für Diagnostik – New Dehli
  • mit dem WHO Goodwill Ambasador in Tokyo, Japan
  • mit der WHO Zentralen Stelle bezüglich der Therapie, Genf in der Schweiz

Wir sind auch verbunden mit dem Russischen, wissenschaftlichen Institut der Lepra am Kaspischen Meer und der DAHW mit Sitz in Würzburg.

Obwohl ich mich dieser Aufgabe gestellt habe, ging ich diesen Weg nicht alleine und das war entscheidend.

Mit Dankbarkeit und Freude denke ich an Menschen, die gemeinsam mit mir die lange Strecke zurückgelegt haben. Sie haben mit Begeisterung und Opferbereitschaft das Werk der Leprahilfe Dinslaken mitgestaltet, mit Rat und Tat, mit Spenden und guten, ermutigenden Worten.

Der Rückblick auf die Ergebnisse unserer Lepraarbeit versetzt mich ins Staunen.

So waren alle unsere Wege, die wir gemeinsam in Dinslaken gegangen sind, immer in der Hoffnung, den notleidenden Menschen in der Ferne helfen zu können und immer voller Erwartungen.

Ja, das Leben ist faszinierend, und die Erfolge erfüllen – nicht nur mich mit Glück, ich hoffe uns alle.

Wir machen weiter!