Weltkongress Krakau
Weltkongress Krakau

Ein Weltkongress der Polonia Medica führte in diese Stadt über 1000 Ärzte aus 27 Ländern. Die Poster-Präsentation: „Aktuelle,weltweite Situation der Lepra“ weckte ein großes Interesse unter der Ärzteschaft und wurde mit einem Preis ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

Im Auftrag der Internationalen Lepra-Association wurden weltweit alle Lepraärzte vom 16. bis 19. September zu diesem Kongress eingeladen. Täglich gab es ausgezeichnete Vorträge erfahrener Leprologen, parallel dazu Diskussionsrunden wie auch Übersichten der E-Poster.

Eine große Zahl von Ärzten nahm an der Konferenz im Leprainstitut Astrachan teil. Ziel dieser Konferenz war es, die in Brüssel gewonnenen Erkenntnisse an regionale Lepraärzte zu vermitteln

Planung eines neuen Projektes „Neuron“.

Entwicklung einer neuen Substanz zur Beseitigung neurologischer Schäden bei Leprakranken.

Abwicklung der ersten Phase, Abschluss im Dezember 2014 vorgesehen.

Internationale Zusammenarbeit: Prof. Dr.Zhaudat Umerov, Moskau, Russland und Dr. Romana Drabik

An diesem Kongress nahmen 350 Ärzte aus Asien, Afrika, den USA und Kanada teil. Ich habe die Möglichkeit wahrgenommen, über die Klinik und Therapie der Lepra zu berichten. Kollegen aus Schweden, besonders Stockholm, waren an dieser Krankheit interessiert.

19. Internationaler Lepra Kongress in Peking, China - Hansen Disease Congress
Es war ein außergewöhnliches wissenschaftliches Ereignis, eine weltweiter Treffpunkt von tausenden Lepraärzten, die 700 Präsentationen zur Diskussion vorgestellt haben.

120. Jubiläum des Leprazentrums Astrachan, Russland
Konferenz im Wissenschaftlichen Lepra Institut, Astrachan, Russland
Meine Aufgabe war es, die Informationen über den weltweiten, aktuellen Stand der Lepra vom 19. Internationalen Lepra Kongress Peking, China an die Kollegen in Russland und angereisten Lepraärzten von Ländern der ehemaligen Sowjetunion weiterzugeben.

Die doppelte Jubiläumskonferenz 2018 – 70 Jahre Leprainstitut Astrachan

Astrachan 2018
Astrachan 2018

Neun Länder waren vertreten. Vor 70 Jahren wurde das Russische Wissenschaftliche Lehrinstitut in Astrachan gegründet. Es war anfangs für alle Länder der ehemaligen SU zuständig. Seit dem Zerfall der Großmacht Sowjetunion nur noch für Russland. Das Datum des Zerfalls dieser Großmacht deckt sich mit dem Anfang der Tätigkeit Dinslakens auf diesem Territorium. So ist die Versorgung der Leprakranken von russischer und deutscher Seite eng verknüpft.

Seit 25 Jahren sind wir, was die Lepra betrifft, arbeitsmäßig und freundschaftlich mit Russland verbunden.

Während des Kongresses wurde die Evolution der Deutsch-Russischen Betreuung der Leprakranken vorgestellt, anschließend der Stand der Forschung geschildert. Endlich gibt es einen Impfstoff zum Schutz vor der Lepra, vorerst nur für Kontaktpersonen dieser Kranken. Auch erhebliche Neuigkeiten über die Transmission der Krankheit und eine neue Art der Bekämpfung der Leprophobie (Angst vor der Lepra), welche durchschlagenden Erfolg verspricht, kamen zur Sprache.

Zum ersten Mal gelang es während des Kongresses, Leprakranke und medizinisches Personal zu einer Tischgemeinschaft zusammenzuführen. Es sollte zum Ausdruck bringen: Wir sind alle Brüder und Schwestern und achten uns gegenseitig, ob wir gesund sind oder krank. Bei unserer deutschen Vier-Personen-Delegation war auch Herr Pastor Barthel Kalscheur, St.Vincentius Kirche, dabei.

Jubiläumskonferenz  -70 Jahre Leprainstitut Astrachan
Jubiläumskonferenz -70 Jahre Leprainstitut Astrachan